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let's go stellt den 100.000sten Teilnehmer im Leonardo-Mobilitätsprogramm Nach seinem Auslandspraktikum in Norwegen erhielt der Kfz-Auszubildende Harald Konietzko eine Einladung zur Jahrestagung der Nationalen Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung in Bonn. Im Rahmen einer Feierstunde mit rund 400 Gästen wurde er hier von Klaus Fahle, dem Leiter der Agentur, als 100.000ster Teilnehmer am EU-Programm Leonardo da Vinci Mobilität geehrt. v.l.: Klaus Fahle (Leiter der Nationalen Agentur Bildung für Europa), Harald Konietzko, Wolfgang Trefzger (let's go-Team LGH), Thomas Mann (MdEP) „Das berufliche Lernen im Ausland findet zunehmend Anklang bei Auszubildenden und Berufstätigen“, bilanzierte Fahle die Entwicklung. Mit 100.000 Teilnehmern seit dem Start des Leonardo-Programms 1995 „liegt Deutschland im europäischen Vergleich deutlich an der Spitze“. Harald Konietzko, dessen dreiwöchiger Praktikumsaufenthalt durch die Förderung und Betreuung des von der Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks (LGH) durchgeführten let’s go-Einzel-Stipendienprogramms für Auszubildende aus dem Handwerk ermöglicht wurde, absolviert seine Lehre zum Kfz-Mechatroniker im Autohaus Senger in Rheine. Eingewöhnungsschwierigkeiten in seinem norwegischen Praktikumsbetrieb in Ålesund gab es offensichtlich nicht: „Die Umstellung fiel mir nicht besonders schwer, da die Autos der dort vertretenen Marken ähnlich aufgebaut sind wie die, die ich aus meinem Ausbildungsbetrieb kenne“, beschreibt Konietzko seine Anfangsphase. Sprachbarrieren wurden schnell abgebaut, da er sich mit allen Kollegen auf Englisch unterhalten konnte. Bereits in der zweiten Woche bekam er einen eigenen Arbeitsplatz zugewiesen und konnte selbstständig arbeiten. „Die Norweger legen außergewöhnlichen Wert auf ruhige Arbeit“, stellte Konietzko Unterschiede fest. In Deutschland müssen die Autos möglichst am gleichen Tag fertiggestellt werden, so dass ein ganz anderer Zeitdruck herrsche. Konietzko freut sich, dass der hiesige Ausbildungsbetrieb seinen Wunsch nach einem Auslandspraktikum unterstützte: „Ich habe in Norwegen sehr gute Erfahrungen gemacht und kann jedem Lehrling empfehlen, bei dem Projekt mitzumachen”, ist sein Resümee. Auch der Europaabgeordnete Thomas Mann beglückwünschte den weit gereisten Azubi in Bonn und hob die Relevanz von Auslandspraktika hervor: „In einer globalisierten Wirtschaft ist es von großer Bedeutung, dass wir auslandserfahrene Fachkräfte vorweisen können.“ Als besonderes Bonbon lud Mann Konietzko für eine Woche nach Brüssel ein, damit er sich vor Ort ein Bild über die Arbeit der Europäischen Union machen kann. „Dass ein Teilnehmer aus dem let’s go!-Stipendienprogramm der 100.000ste Leonardo-Teilnehmer ist, freut uns sehr“, zeigt sich Wolfgang Trefzger vom let’s go-Team der LGH beeindruckt. „Für das Interesse an Auslandspraktika während der handwerklichen Lehre wird das sicherlich förderlich sein.“ Das Programm betrifft einen dreiwöchigen Praktikumsaufenthalt und beinhaltet einen länderabhängigen Zuschuss zu den Reise- und Aufenthaltskosten sowie einen Beitrag für die fremdsprachliche und interkulturelle Vorbereitung der Teilnehmer. Weitere Informationen zu let’s go! sind auf den Internetseiten www.letsgo-azubi.de und www.letsgo-netz.de sowie bei den Mobilitätsberatungsstellen der Handwerkskammern erhältlich.
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